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Song

Ich bin vor ein paar Tagen zufällig mal über diesen Song gestolpert und bin seit dem ziemlich nachdenklich.

(Falls das Video nicht läuft, unten ist ein Link zu Youtube)

Zugegeben, eine (schmerzlich) rational erklärbare Trennung, wenig Zeit bei viel Studium und eine allgemeine Niedergeschlagenheit im Nacken bin ich eventuell nicht ganz auf der Höhe zur Zeit. Trotzdem denke ich, dass der Song bzw der Text eine heute selten gewordene Aussagekraft hat.

Wenn man, wie ich, gerade eine Zeit durchlebt, in der man sich fragt wer man ist oder wer man sein will ist die Identität eine sehr wechselhafte Größe. Für gewöhnlich macht man sich über Sachen wie die eigende Identität keine großen Gedanken. 'Ich bin eben ich'.  Aber wenn man sich mal ernsthaft damit auseinandersetzt wer man eigentlich ist kann man das oft auf ein paar wenige Punkte reduzieren. An erster Stelle steht dort bei vielen der Beruf. Gefolgt von einem Hobby oder einer Leidenschaft und zum Abschluss gegebenenfalls eine 'abweichende' sexuelle Orientierung. Ist das aber wirklich alles? Um das herauszufinden habe ich mal ein paar Freunde gefragt und keiner der genannten Punkte wurde erwähnt.

Was ist mit Wünschen und Träumen? Zählt das zur Identität? Ich weiß es nicht. Jedoch denke ich, dass es schön wäre, würde es dieses triste Konstruckt 'Identität' doch erheblich erweitern und bereichern.

Ist einem von euch mal aufgefallen, dass man in 99% aller Fälle ausschließlich über den 'Beruf' definiert wird? Die erste oder zweite Frage ist doch eigentlich immer 'was machst du?'.

Hat es in der heutigen Welt einen derart übergeordneten Stellenwert was man beruflich macht? Mir kommt es so vor. Und es ist kein Wunder das die eigene Identität dabei mehr und mehr zum Auslaufmodell wird.

http://www.youtube.com/watch?v=mz7qs4rdaP8


26.5.14 22:13
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


atwd (27.5.14 02:06)
Das Konstrukt der Identität ist vielfältig interpretierbar. Es gibt da sehr viele Theorien und Modelle zu - da es aber gerade sehr spät ist werde ich wohl zu einem anderen Zeitpunkt mal darauf zurückkommen für mich persönlich ist die Identität nicht an Rollen, wie Berufe oder den Familienstand geknüpft, aber viele scheinen das einfach zu brauchen, wenn sie sich selbst nicht sicher sind, was sie sind. Es ist eben alles irgenewie subjektiv. Hach ich könnt gerade noch viel dazu sagen - werd aber mal lieber schlafen gehen :P auf bald!

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