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Spontanurlaub, Sprachkurs und Verfolgungen

Was für ein Wochenende bis hierher. Es sollte ruhig werden, ein paar Uni-Sachen abgearbeitet und etwas Kraft für die nächste Woche getankt werden. Guter Plan, aber das Leben hatte einen anderen.

Spontanurlaub, hat leider nicht geklappt. Zwar sehr schade, aber da spontan ungeplant bedeutet nicht so tragisch. Obwohl er mit dem 'einfach mal bei Facebook anschreiben' Mädel gewesen wäre, dass ich nach wie vor faszinierend-toll finde. Eine unerwartete und interessante Entwicklung. Aber nur weil ich meine 4-Wände nicht hinter mir lassen konnte mache ich trotzdem ein wenig Urlaub. Ich stelle mir einfach mal vor ich wäre mitgefahren und lasse mich dabei von ein wenig Musik berieseln. Ganz klar kein Ersatz aber auch ganz schön. 

Sprachkurs, sorgte dafür das es zeitlich mit dem Spontanurlaub nicht geklappt hat. Statt Strand und Meer heißt es also nächste Woche "South African Consitutional Law". Freiwillig. Die Woche hätte auch frei sein können. Was man nicht alles auf sich nimmt. Man muss manchmal leider Prioritäten setzen und fragt sich dann, ob es dir richtigen waren. Bin mir in diesem Fall zwar sicher, aber ein bisschen wehmütig denke ich schon drüber nach ob der Urlaub nicht die bessere Alternative gewesen wäre. Der Zug hat den Bahnhof aber nun schon am Freitag verlassen. Also weiter gehts. Und hin und wieder wird man vom Leben ja mit außergewöhnlichen Fügungen für Entgangenes entschädigt.

Und damit komme ich zu den Verfolgungen. DAS war definitiv ein außergewöhnlich-verrückter Abend. Tolles Wetter, ca. 21 Uhr Abends und ein Mangel an Zigaretten trieben mich nochmal nach draußen. Erstmal einen Geldautomaten am Hauptbahnhof angesteuert der sich aber weigerte etwas anderes als 50er auszugeben. Kein Problem, dann eben zur SpaKa in der Innenstadt. Sind nur ein paar Minuten zu Fuß. Auf dem Weg dahin lief ich dann an zwei Mädels vorbei, bis dahin weder verrückt noch außergewöhnlich. Das schöne Wetter genießend lief ich dann nicht auf direktem Weg zum Kiosk und unter anderem durch eine kleine Gasse bei der man, wenn man einbiegt, sich selbst in einem Schaufenster sieht und eben auch was hinter einem ist. Und, wer kann raten wen ich hinter mir im Schaufenster gesehen habe? Bingo! Die beiden Mädels die ich oben schon erwähnt habe. Umgedreht habe ich mich an der Stelle nicht, hätte ja auch ein verrückter Zufall sein können. Setzte meinen etwas wirren Weg zum Kiosk also fort. Dort kaufte ich wie geplant das ersehnte Rauchwerk und stieß beim rausgehen bald mit jemandem zusammen. Natürlich nicht mit irgend jemandem, viel ehr mit einem der beiden Mädels von denen ich inzwischen sicher war, dass sie mir folgten. Ohne etwas zu sagen ließ ich beide an mir vorbei laufen und zündete mir erstmal eine Zigarette an. Nachdem beide hinter einer - meiner lieblings - Dönerbude wieder in die Richtung abbogen in der ich sie auf dem Weg zur SpaKa schon gesehen hatte beschloss ich, neugierig wie ich nun war, einfach mal ein Stück hinterher zu gehen um zu sehen wohin die beiden wollen. Letztendlich ließen sich beide auf einer Bank vor einem anderen Kiosk nieder und tranken zusammen ein Bier. An dieser Stelle bin ich dann einmal um den Block gelaufen, wollte ja nicht blöd da rumstehen und beide anstarren. Also den Block umrundet. Kurz vor Ende kam ich dann an der Bank vorbei auf der beide noch immer saßen. Ich stand nun also, vollkommen unbemerkt, hinter den beiden. Was jetzt? Weiter gehen oder ansprechen? Richtig geraten, weitergehen würde jetzt das Ende der Geschichte bedeuten und dadurch wäre sie es kaum wert geschrieben zu werden. Ansprechen also. So wie die beiden da saßen lehnte ich mich von hinten über die Bank zwischen die beiden und fragte einfach nur: "Langeweile?". Damit wich der Abend dann endgültig vom Plan ab. Knappe 5h und einige Flaschen Bier später - eigentlich trinke ich überhaupt nichts! - fiel ich dann hinreichend betrunken ins Bett.

Mit dem Ergebnis: zwei Vornamen, ein paar interessante Stunden und einer insgesamt zu kurzen Nacht bin ich ziemlich zufrieden. Trotzdem kommt mir im Rückblick der Abend ziemlich unwirklich vor. Der einzige Hinweis darauf, dass er tatsächlich stattgefunden hat waren die Tatsache das ich im Besitz von Zigaretten war (also muss ich losgegangen sein) und einen dicken Kopf hatte (folglich muss ich auch getrunken haben).

Weil ich am Ende nicht mehr nach eine Nummer oder so gefragt habe ist die Chance eine von beiden wiederzusehen ehr gering. Aber das ist okay. Es war ein toller und verrückter Abend, eine außergewöhnliche Situation und eben auch einmalig. So interessant die beiden Mädels auch waren, ich muss gestehen, dass nichtmal beide zusammen das wundervolle Mädel (anfangs erwähnt) hätten toppen können. Die beiden von gestern Abend waren interessant, von ihr jedoch bin ich absolut fasziniert und ertappe mich immer öfter dabei an sie zu denken. 

So haben schließlich ein paar Zufälle, zeitliche Engpässe und verrückte Entscheidungen dazu geführt, dass mein Wochenende zwar nicht vollends aus dem Ruder gelaufen aber zumindest deutlich spaßiger als erwartet war - oder ist, Pfingsten sei dank ist es ja etwas länger. 

Habt noch ein paar schöne freie Tage!

 

-coffee2go

8.6.14 15:07
 


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